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Der Sendero de los Acantilados ist eine Küstenwanderung bei Barbate in der Region Cádiz. Wir starten am Playa de la Hierbabuena, einem bei Surfern beliebten Strand, wandern an der Steilküste entlang mit herrlichen Tiefblicken aufs Meer und die Klippen und kehren durch den schönen Pinienwald zurück nach Barbate.
Zwischenstopp Tarifa: wo sich Mittelmeer und Atlantik treffen
Von der Costa del Sol kommend, machen wir vor der Wanderung einen kurzen Zwischenstopp in Tarifa. Tarifa weist einige Besonderheiten auf: sie ist auf dem europäischen Festland die am südlichsten gelegene Stadt. Von hier aus kann man bei guter Sicht bis hinüber nach Afrika sehen.
Über einen kleinen Damm wandern wir hinüber zur Isla de las Palomas. Auf unserer linken Seite plätschert das Mittelmeer vor sich hin (Costa del Sol), während auf der rechten Seite die Wellen des atlantischen Ozeans rauschen (Costa de la Luz).
Man merkt sofort, dass der Atlantik temperamentvoller ist als das Mittelmeer. (Kite)Surfer finden hier ideale Bedingungen. Wir beobachten das wilde Treiben auf dem Meer eine ganze Weile und sind fasziniert vom lauten Tosen der Wellen und den akrobatischen Sprüngen der Kitesurfer.
Sendero de los Acantilados: Ausgangspunkt Barbate
Da wir nicht nur zum Surferbeobachten unterwegs sind, steigen wir schliesslich wieder ins Auto und fahren ein paar Kilometer weiter bis nach Barbate. Wir parken in der Nähe des Hafens beim Playa de la Hierbabuena an der Costa de la Luz. Barbate bietet schöne Sandstrände, steile Klippen und grosse Pinienwälder. Wir werden all das auf dem Sendero de los Acantilados kennenlernen. Die Wanderung führt uns durch den Parque Natural de la Breña y Marismas del Barbate.
Küstenwanderung entlang der Klippen
Wir schlendern zunächst über den Playa de la Hierbabuena. Ausser ein paar Surfern und uns ist keine Menschenseele da. Es lohnt sich, in der Nebensaison (in unserm Fall Anfang März) unterwegs zu sein.
Am Ende des Strands müssen wir ein paar Höhenmeter bewältigen. Der Sendero de los Acantilados führt nämlich nicht unten, sondern oben an den Klippen entlang. Nach denen ist der Weg übrigens benannt: Acantilados ist das spanische Wort für ‚Klippen‘.
Der Weg ist technisch einfach. Einige Teilstücke führen durch Sand, was etwas anstrengender ist als auf festem Belag. Etwas aufpassen muss man am Rand der Klippen. Es ist schon so mancher für ein spektakuläres Selfie in den Abgrund gestürzt. Ausserdem ist die Küste ständig in Bewegung, immer wieder können Felsen abbrechen, deshalb sollte man sich nie zu nah an den Rand wagen.
Der Torre del Tajo – ein früherer Wächter von Spaniens Küste
Der Torre del Tajo ist ein ehemaliger Wachturm. Er diente einst zur Abwehr von Piraten. Heute wird er als Aussichtspunkt genutzt. Im Schatten der Bäume unterhalb des Turm stehen einige Tische und Bänke für ein Picknick bereit. Wir setzen uns vorne an der Klippe auf eine Bank und geniessen den Meerblick.
Ab dem Torre del Tajo beginnt der aus unserer Sicht schönste Teil der Wanderung. Wir wandern nahe am Klippenrand und haben immer wieder fantastische Blicke auf die fast senkrechte Felswand oder in die Tiefe. Bis zu 100 Meter hoch sind die Klippen an dieser Küste.
Immer wieder ragen einige Felsen aus dem Meer. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Algarve, die wir in der kommenden Woche besuchen wollen.
Blick zum Kap Trafalgar
In der Ferne erkennen wir den Leuchtturm am Kap Trafalgar. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts fand an diesem Ort die berühmte Schlacht von Trafalgar statt, bei der Admiral Nelson mit seiner englischen Flotte die Franzosen und Spanier besiegte. Die Engländer übernahmen damit die Herrschaft der Weltmeere und konnten eine Invasion Napoleons in England verhindern. Für Nelson persönlich nimmt die Schlacht allerdings kein gutes Ende, denn er wird verwundet und stirbt.
Da Spanien bei der Schlacht auf der Verliererseite stand, wird die historische Bedeutung des Kap Trafalgar touristisch nicht sonderlich vermarktet. Dafür haben die Engländer in London ihren Trafalgar Square mit Säule zu Ehren von Lord Nelson. Wer genug Zeit und Kondition hat, kann die Wanderung bis zum Kap Trafalgar verlängern. Ab Los Caños de Meca sind es ca. 2 km Fussweg (einfache Wegstrecke).
Rückweg durch den Pinienwald
Wir folgen der Küste bis der Abstieg nach Los Caños de Meca beginnt. Der Ort soll nicht besonders lohnenswert sein, daher sparen wir uns den Weg dorthin. Um wieder zurück nach Barbate zu gelangen, wählen wir den Weg durch den Pinienwald, der La Breña genannt wird. Es handelt sich um den grössten Pinienwald Europas. Neben Pinien wachsen auch Aleppokiefern. Die Bäume dienen zum Schutz vor Wanderdünen.
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